in der Kategorie PAUL

Eimsbütteler Seniorentag 2017

Dass das Thema Digitalisierung auch nicht vor älteren Menschen halt macht, zeigte der Eimsbütteler Seniorentag, der vergangene Woche im Hamburg-Haus Eimsbüttel unter dem Motto „Senioren in der digitalen Welt“ stattfand. Die Besucher konnten dort auf dem „Markt der Möglichkeiten“ Tipps von mehr als 25 Beratungsstellen einholen und an Vorträgen und Diskussionen teilnehmen.

Gabi Stoltenberg und Andreas Flegel vom Albertinen-Haus auf dem Eimsbütteler Seniorentag

Für die Teilnehmer am Innovationsfondsprojekt NetzWerk GesundAktiv (NWGA) wird das Motto des diesjährigen Seniorentags durch ein technisches Unterstützungssystem schon bald zum Programm. Anfang Oktober starteten die Anschreibeaktionen für die NWGA-Teilnehmer durch die teilnehmenden Krankenkassen die Techniker, BARMER, DAK-Gesundheit und KNAPPSCHAFT. Deshalb nutzte das Projektteam die Gelegenheit, um das NWGA auf dem Seniorentag vorzustellen und rückte um 9:00 Uhr an, um den NWGA-Stand direkt neben dem des Albertinen-Hauses aufzubauen. Im Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Eimsbüttel, befindet sich die Koordinierende Stelle – die erste Anlaufstelle für die NWGA-Teilnehmer. Begleitet wurde der Aufbau der Stände von einem Drehorgelspieler, der schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung für Stimmung sorgte und die ersten Besucher in den Saal lockte.

Neben einer Vielzahl von Ständen gab es natürlich auch ein Rahmenprogramm, das im großen Saal stattfand. Die Begrüßung übernahmen Wilfried Röder, Mechthild Führbaum und Michael König. König, Leiter des Fachamtes Sozialraummanagement vom Bezirksamt Eimsbüttel, nannte die digitale Teilhabe als Voraussetzung zur sozialen Teilhabe. Umgang mit Technik spiele in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Dass durch die Internetnutzung auch ein Zugang zur jüngeren Generation geschaffen werden könne, betonte Führbaum, Vorsitzende der Bezirksversammlung Eimsbüttel, in ihrem Grußwort.

Im Anschluss stellten Andreas Flegel, Projektleiter im Albertinen-Haus, und Ralph-Christian Specht von Q-Data Service das Innovationsfondsprojekt NWGA und das technische Unterstützungssystem PAUL vor. PAUL steht für „Persönlicher Assistent für Unterstütztes Leben“ und weckte großes Interesse im Publikum. Dementsprechend voll war es anschließend an dem NWGA-Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“. Die Besucher konnten dort PAUL genauer unter die Lupe nehmen und alle Funktionen austesten. Mit PAUL können zum Beispiel E-Mails verschickt oder mit Angehörigen, Bekannten oder anderen Nutzern über Videotelefonie kommuniziert werden.