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in der Kategorie Allgemein

Eröffnung der Koordinierenden Stelle am Albertinen-Haus

Das Hamburger Pilotprojekt NetzWerk GesundAktiv (NWGA) nimmt Fahrt auf. Die Eröffnung der Koordinierenden Stelle am Albertinen-Haus am 30. November 2017 war gleichzeitig der Startschuss für die Versorgung. Passend dazu wurden auch schon die ersten Teilnehmer in das Projekt eingeschrieben.

Mit dem Durchschneiden des symbolischen roten Bands war es so weit: Die Koordinierende Stelle wurde von Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg, Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK, und Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender Albertinen-Diakoniewerk, im Beisein der Konsortialpartner eröffnet. Sie befindet sich am Albertinen-Haus in Hamburg-Eimsbüttel und betreut die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Innovationsfondsprojekts NetzWerk GesundAktiv.

Im Vorfeld der Eröffnungsfeier waren der aktuelle Stand des NetzWerk GesundAktiv und seine Bedeutung für Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Dort sagte Cornelia Prüfer-Storcks: „Auch in Hamburg ändert sich die Altersstruktur spürbar: Derzeit leben hier rund 90.000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Schon 2020 wird die Zahl der über 80-Jährigen um mehr als 25 Prozent höher sein. Deshalb brauchen und fördern wir Projekte, die die zukünftige Versorgung verbessern. Solch ein Projekt ist NetzWerk GesundAktiv.“

Die Koordinierende Stelle ist der Ort, an dem die Fäden aus dem Projekt zusammenlaufen. Das Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer bestmöglich und individuell nach ihrem Bedarf zu versorgen, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Das Albertinen-Haus verfügt über langjährige Kompetenz im Bereich der Altersmedizin. Durch die räumliche Nähe profitieren die Koordinierende Stelle – und vor allem die Teilnehmer – von den Erfahrungen des Albertinen-Hauses.

Die beteiligten Krankenkassen rekrutieren derzeit die Projektteilnehmer. Bis Ende November wurden bereits knapp 2.250 Versicherte angeschrieben. Im Anschreiben erhalten die Versicherten einen Fragebogen, der ausgefüllt und an die Koordinierende Stelle zurück geschickt werden muss. Auf der Eröffnungsfeier waren sich alle einig: Das Projekt steht und fällt mit den Teilnehmern, und die Koordinierende Stelle ist für dieses Projekt der direkte Draht zu ihnen.

Fotos zur Veranstaltung gibt es online unter: www.flickr.com