Fast ein Drittel der Teilnehmerzahl im Hamburger Leuchtturmprojekt NetzWerk GesundAktiv erreicht

Im Hamburger Leuchtturmprojekt NetzWerk GesundAktiv (NWGA) wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. „Wir freuen uns über die positive Resonanz und das große Interesse am NWGA. Wir haben bereits knapp 300 Versicherte in das Projekt eingeschrieben. Damit haben wir fast ein Drittel des Teilnehmerziels erreicht“, erklärt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg.

Menschen ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, das ist das Ziel des NWGA. Das Herzstück des Projekts bildet die „Koordinierende Stelle“, die sich am Albertinen-Haus in Hamburg-Schnelsen befindet. Dort erhalten die Teilnehmer einen individuellen Unterstützungsplan und werden bei der Umsetzung betreut. Als Grundlage dient eine umfassende ärztliche Eingangsuntersuchung, dessen Ergebnis auch den Hausärzten zur weiteren Behandlung der Teilnehmer zur Verfügung gestellt wird.

Selbstständig in den eigenen vier Wänden durch technische Unterstützung

Neben der ärztlichen Eingangsuntersuchung in der Koordinierenden Stelle am Albertinen-Haus bekommen die Teilnehmer auch das technische Unterstützungssystem PAUL, einen leicht bedienbaren Tablet-PC, an die Hand. „Der Tablet-PC fördert die Autonomie älterer Menschen zu Hause und macht eine Kommunikation selbst über weite Distanzen möglich. Die ersten Unterstützungssysteme wurden bereits in den Wohnungen der Versicherten installiert“, so Puttfarcken.

Gezielte Schulungen zur Tablet-Nutzung

„Für viele ältere Menschen ist der Umgang mit einem Tablet-PC ungewohnt. Mit gezielten Schulungen machen wir die Projektteilnehmer daher mit der Nutzung vertraut. So können sie von allen Vorteilen profitieren, die das Unterstützungssystem PAUL bietet“, sagt Ralf Zastrau, Geschäftsführer Albertinen-Haus. „Bei der Auslieferung des Tablets bekommen die Teilnehmer eine Ersteinführung für die Nutzung der Unterstützungsplattform. Weiterhin bieten wir in der Koordinierenden Stelle Schulungen an, in der die Projektteilnehmer ihre Kenntnisse vertiefen und Fragen stellen können. Falls weitere Fragen auftreten, bieten wir in der Koordinierenden Stelle das Café PAUL an“, so Zastrau weiter. Zu bestimmten Terminen können die Teilnehmer dort Fragen zu PAUL an geschulte Mitarbeiter stellen und sich mit anderen Projektteilnehmern austauschen.

 

Hintergrund

Seit Anfang Oktober vergangenen Jahres laden die beteiligten Krankenkassen – neben der federführenden Techniker Krankenkasse (TK) auch die BARMER, die DAK-GESUNDHEIT und die KNAPPSCHAFT – im Hamburger Bezirk Eimsbüttel potenzielle Projektteilnehmer in einem Brief zur Teilnahme am NetzWerk GesundAktiv (NWGA) ein.

Hinweis an die Redaktion

Das Café PAUL findet für NWGA-Teilnehmer in der Koordinierenden Stelle montags und mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie dienstags und freitags von 14:30 bis 16:30 Uhr statt.